D’Nordstreck däerf net stierwen!

Publié le

Mit großer Besorgnis haben déi gréng die negativen Nachrichten über die Zukunft der Zugverbindung zwischen Luxemburg und Belgien und besonders zwischen Ulflingen und Lüttich zur Kenntnis genommen.

Der drohende Investitionsstopp in Belgien riskiert die Zukunft der internationalen Verbindung Ettelbrück-Clervaux-Ulflingen-Lüttich kurzfristig in Frage zu stellen. Um dem vorzubeugen, müssen aus Luxemburger Sicht starke und unmissverständliche Signale ausgehen.

Dazu gehören:

- Der überfällige zweigleisige Streckenausbau, ab Ettelbrück Richtung Belgien, - eine Verbesserung des Angebotes in den Bahnhöfen vor Ort mit Ausbau
der Attraktivität und der Serviceleistungen (beheizte Warteräume, lesbare Fahrpläne, digitale Anzeigen,…),
- die Erhöhung der Taktfrequenz (vor allem abends und an Feiertagen) mit direkter Anbindung an das Busnetz,
- die Verbesserung der Kundenfreundlichkeit durch innovative Konzepte wie Bsp.: Rufsammeltaxen,
- die verbesserte Pünktlichkeit der Züge und mehr Sicherheit in den Zügen (Zugpolizei),
- Harmonisierung der Tarife für grenzüberschreitende Fahrten.

Dazu gehören nicht:

- Die kürzlich erfolgte Erhöhung der Tarife des öffentlichen Transportes,
- die Schließung von Bahnhöfen an der Nordstrecke,
- Lippenbekenntnisse ohne konkrete Investitionen und Verbesserungen.

Schluss mit Sonntagsreden

- Wir erwarten von der gesamten Regierung:
- Ein klares Bekenntnis zur Nordstrecke,
- spürbare Verbesserungen für die Benutzer der Zugstrecke,
- unmissverständliche Signale und eine klare Sprache gegenüber der belgischen Regierung.

Vielen Dank, dass Sie den öffentlichen Transport benutzen.